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Großer Preis von Italien 2026 - Sonntag

Großer Preis von Italien 2026 - Sonntag

Brillanter Doppelsieg in Monza

  • Kimi Antonelli gewann am Sonntag den Großen Preis von Italien, sein Teamkollege George Russell belegte den zweiten Platz.
  • Es war ein spannendes Rennen, in dem sich Kimi von Platz 19 aus durch das Feld kämpfte und damit als erster Italiener seit Ludovico Scarfiotti im Jahr 1966 sein Heimrennen gewann.
  • Damit feierte Mercedes seinen 250. Grand-Prix-Sieg als Motorenhersteller und den achten Sieg der Marke in Monza. Es ist der erste seit 2018 im „Temple of Speed”.
  • Kimi startete vom Ende des Feldes auf den harten Reifen, konnte aber während einer frühen roten Flagge auf die Medium-Mischung wechseln. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits sieben Plätze gutgemacht und lag auf Platz zwölf.
  • George fuhr unterdessen von Platz zwei aus eine konventionelle Ein-Stopp-Strategie: Er startete auf den Medium-Reifen und wechselte während der roten Flagge auf die harten Reifen. Sein klares Ziel war es, in Führung liegend auf diesen Reifen bis zum Ende durchzufahren.
  • Kimi setzte seine Aufholjagd nach dem Neustart des Rennens fort, kämpfte sich bis an die Spitze vor und lieferte sich ein Duell um die Führung mit seinem Teamkollegen.
  • Ein virtuelles Safety Car zur Rennmitte gab dem Team die Möglichkeit, Kimi für einen neuen Medium-Reifen an die Box zu holen, da Anzeichen darauf hindeuteten, dass sein ursprünglicher Medium-Reifen nicht lange genug halten würde, um das Rennen zu beenden.
  • Er kehrte auf Platz sechs ins Rennen zurück, überholte aber die vor ihm liegenden Autos sehr schnell. In der Schlussphase schloss er zu George auf und übernahm drei Runden vor Schluss die Führung.
  • Unser Duo überquerte die Ziellinie mit komfortablem Vorsprung vor dem Rest des Feldes und sicherte sich damit den Sieg – den 50. für einen Italiener in der Formel 1.
  • Simone Resta, Deputy Technical Director, vertrat das Team bei seinem Heimrennen auf dem Podium.
  • Das Team führt nun die Konstrukteurswertung mit 122 Punkten Vorsprung an, während Kimi die Fahrerwertung mit 66 Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen George anführt.

Fahrer

Startplatz

Ergebnis

Schn. Runde

Startreifen

Stopp 1

Stopp 2

Kimi Antonelli

P19

P1

1:23.504

Hard

 Medium (R4)

Medium (R28)

George Russell

P2

P2

1:24.390

Medium

Hard (R4)

-

Kimi Antonelli

Das ist ein Tag, an den ich mich für immer erinnern werde! Es ist mit Sicherheit der bisher außergewöhnlichste Sieg meiner Karriere. Es ist das beste Podium der Saison, und zu sehen, wie die gesamte Start-/Zielgerade voller Menschen war, die jubelten und uns anfeuerten, war ein Traum. Das Team hat heute unglaubliche Arbeit geleistet. Es hat uns ein fantastisches Auto bereitgestellt, und ich kann mich gar nicht genug bei allen bedanken, die mich unterstützt und mir geholfen haben, an diesen Punkt zu gelangen.

Selbst vom 19. Startplatz aus glaubte ich daran, dass dies möglich sein könnte. Beim ersten Start machte ich viele Plätze gut und erkannte dann, dass wir nach der roten Flagge eine weitere gute Chance bekommen würden, um Positionen gutzumachen. Das verschaffte uns eine gute Ausgangslage, und ich spürte, dass ich den Speed hatte, um um den Sieg zu kämpfen. Wir haben unter dem virtuellen Safety Car natürlich einige Plätze verloren, aber wir hatten auf den Medium-Reifen die Pace, um wieder aufzuholen und den Sieg zu holen.

George Russell

Es ist frustrierend, so nah am Sieg zu sein und ihn dann doch nicht zu erreichen. Aber so ist der Rennsport nun einmal. Trotzdem ist es ein großartiges Ergebnis für das Team und ich möchte Kimi ganz herzlich zum Sieg bei seinem Heimrennen gratulieren. Sowohl ich als auch das Team können aus diesem Wochenende viele positive Aspekte mitnehmen. Wir haben das ganze Wochenende über eine großartige Pace gezeigt und durchgehend hart gekämpft.

Das virtuelle Safety Car war definitiv ein Moment, der das Rennen gewendet hat. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand wissen, was die richtige Entscheidung war. Das Team entschied sich für eine geteilte Strategie für die beiden Autos, und das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Wir werden nie erfahren, wie sich das Rennen sonst entwickelt hätte, aber Kimi hat einen fantastischen Job gemacht. Wir sind zwar hart gegeneinander gefahren, aber immer mit Respekt. Es hat großen Spaß gemacht, Rad an Rad um den Sieg zu kämpfen.

Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer

Das war ein phänomenales Rennen des Teams und der beiden Fahrer. Ein Doppelsieg in Monza ist etwas ganz Besonderes – und für Kimi ist dieser Sieg bei seinem Heimrennen natürlich etwas ganz Spezielles. Sowohl Kimi als auch George fuhren brillant und waren deutlich schneller als der Rest des Feldes. Obwohl sie zeitweise gegeneinander kämpften, blieben sie fair und holten eine große Punkteausbeute, die in dieser Phase der Weltmeisterschaft unglaublich wertvoll ist.

Kimi fuhr von Beginn an sehr methodisch. Er konzentrierte sich voll und ganz auf das Rennen, ging bei beiden Starts kein Risiko ein und überholte die vor ihm fahrenden Autos nacheinander. Wir gingen nicht davon aus, dass sein erster Satz Medium-Reifen bis zum Schluss halten würden. Daher ermöglichte ihm das virtuelle Safety Car einen Boxenstopp mit geringem Zeitverlust. Seine Pace war hervorragend, sodass die Strategie aufging. George verfolgte eine konventionelle Strategie, hatte jedoch in der Schlussphase mit Vibrationen an den Vorderreifen zu kämpfen. Das schränkte seine Pace etwas ein, aber er fuhr dennoch durchweg stark und sicherte sich den zweiten Platz.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Das heutige Rennen war eine gelungene Leistung des gesamten Teams und insgesamt war es ein starkes Wochenende. Obwohl Kimi von weit hinten startete, waren wir zuversichtlich, dass er sich nach vorne arbeiten und möglicherweise um einen Platz auf dem Podium kämpfen könnte. Wir hatten am Freitag viel Arbeit in die Optimierung unserer Rennpace gesteckt, was sich im Grand Prix auszahlte. Sowohl Kimi als auch George waren deutlich schneller als ihre Rivalen, was großartig anzusehen war.

Es war eine knappe Entscheidung, während des virtuellen Safety Cars an die Box zu fahren oder auf der Strecke zu bleiben. Letztendlich entschieden wir uns, die Strategien auf die beiden Autos aufzuteilen, um uns die besten Chancen auf den Sieg zu sichern. Anders als die meisten der Top-10-Fahrer holten wir Kimi an die Box, was es uns ermöglichte, Chancen für die Konkurrenz zu unterbinden. Zu diesem Zeitpunkt schien die Ein-Stopp-Strategie etwas besser zu sein, doch dank Kimis starker Pace führte letztlich die Zwei-Stopp-Strategie zum Erfolg. Er hat Autos überholt, von denen wir dachten, dass es schwierig werden würde, sie zu überholen. Sowohl Kimi als auch George waren unglaublich schnell. Sobald Kimi jedoch aufgeholt hatte, konnte er dank der deutlich neueren Reifen schnell überholen.

Unsere Pace an diesem Wochenende war vielversprechend. Wir wissen, dass wir in Bezug auf die Updates nicht den gleichen Rhythmus wie unsere Konkurrenten haben. Daher ist es umso erfreulicher, einen Doppelsieg einzufahren und unseren Vorsprung in der Weltmeisterschaft auszubauen. Wir wissen jedoch, dass die Strecke in Monza eine Ausnahme darstellt und wir nicht davon ausgehen können, dass sich diese Form nächste Woche in Madrid fortsetzt. Dort erwartet uns ein viel härterer Kampf. Wir werden uns daher erneut darauf konzentrieren, ein fehlerfreies Wochenende zu absolvieren und das uns zur Verfügung stehende Paket optimal zu nutzen, um eine gute Punkteausbeute zu erzielen.

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PR-Leiterin Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
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Senior Communications Manager
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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