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Großer Preis der Niederlande 2026 - Samstag

Großer Preis der Niederlande 2026 - Samstag

Sprintsieg und starkes Qualifying am Samstag

  • George Russell sicherte sich im Qualifying den zweiten Startplatz für den Großen Preis der Niederlande am Sonntag, sein Teamkollege Kimi Antonelli belegte den dritten Platz. Zuvor hatte George am Vormittag den Sieg im F1-Sprint errungen, während Kimi den vierten Platz erreichte.
  • Nachdem er sich für den Sprint die Pole Position gesichert hatte, fuhr George ein kontrolliertes Rennen und holte sich seinen dritten Sprint-Sieg in dieser Saison.
  • Kimi überholte unterdessen auf der ersten Runde den McLaren von Oscar Piastri und rückte damit auf den vierten Platz vor. In der Schlussphase hätte er beinahe auch Piastris Teamkollegen Lando Norris überholt, musste sich aber schließlich mit dem vierten Platz begnügen.
  • Ein Großteil des Qualifyings konzentrierte sich darauf, die weichen Reifen richtig aufzuwärmen. Dabei kam eine Mischung aus Vorbereitungsrunden und harten Out-Laps zum Einsatz.
  • Im Q3 entschied sich das Team bei den ersten Versuchen für eine Vorbereitungsrunde, bevor es auf dem zweiten Reifensatz direkt auf der ersten Runde voll angriff, da Regen drohte.
  • Sowohl George als auch Kimi konnten sich verbessern, blieben jedoch knapp über eine Zehntelsekunde hinter dem McLaren von Norris zurück.
  • Damit geht ein starker Tag in Zandvoort zu Ende und das Team ist gut aufgestellt, um am Sonntag um solide Punkte zu kämpfen.
  • In der F1 Academy holte die von Mercedes unterstützte Fahrerin Payton Westcott mit einem souveränen Sieg im ersten Rennen des Wochenendes ihren ersten Sieg in der Serie.

F1 Sprint

Qualifying

Fahrer

Startplatz

Ergebnis

Reifen

Q1

Q2

Q3

George Russell

P1

P1

Medium

7 Rnd.

P4

6 Rnd.

P6

7 Rnd.

P2

1:12.924

Soft, Soft

1:11.959

Soft, Soft

1:11.265

Soft, Soft

Kimi Antonelli

P5

P4

Medium

7 Rnd.

P5

7 Rnd.

P5

7 Rnd.

P3

1:13.022

Soft, Soft

1:11.915

Soft, Soft

1:11.296

Soft, Soft


George Russell

Es war gut, heute mit einem Sieg im Sprint in den Tag zu starten. Es war ein kontrolliertes Rennen, bei dem ich mich vor allem um die Reifen und den Abstand zu den Verfolgern gekümmert habe. Wir haben gesehen, wie eng das Feld an der Spitze ist. Daher war die Position auf der Strecke entscheidend. Insgesamt ist es positiv zu sehen, dass wir nach der Sommerpause mit einer guten Pace zurückgekehrt sind. Das hat mir und dem Team einen Schub Selbstvertrauen gegeben.

Am Nachmittag gab es ein spannendes Finale im Qualifying. Wir wussten, dass gegen Ende von Q3 Regen aufziehen würde, also haben wir uns entschieden, unsere Runs vorzuziehen. Bei meinem letzten Versuch war die erste Hälfte der Runde stark und die beste des Wochenendes. In der zweiten Hälfte der Runde unterlief mir jedoch ein kleiner Fehler, wodurch die Temperatur der Reifen anstieg und ich etwas Zeit verloren habe. Das war schade, denn ich glaube, die Pole Position wäre möglich gewesen.

Morgen wird es ein interessantes Rennen geben. McLaren sah im Sprint schnell aus, und Norris hat eine gute Startposition. Auch Ferrari war schnell. Daher ist es gut für uns, dass sie sich hinter uns qualifiziert haben. Die Startposition ist zwar wichtig, aber es wird ein langer Grand Prix mit vielen interessanten Strategieoptionen – mal sehen, was der Sonntag bringt.

Kimi Antonelli

Der heutige Tag war für mich nicht einfach. Ich habe mich im Auto nicht ganz wohlgefühlt, vor allem im Q1, und es fiel mir schwer, einen Rhythmus zu finden. Bis zum Q3 fand ich mein Gefühl langsam wieder zurück, aber leider unterlief mir auf meiner letzten Runde in Kurve 1 ein Fehler. Das ist schade, denn der erste Sektor hat mich etwa zwei Zehntel gekostet. Zwar konnte ich in den Sektoren zwei und drei etwas davon wieder gutmachen und eine Runde hinlegen, die für Platz drei reichte, aber wir hätten um die Pole Position mitkämpfen können.

Aus der zweiten Startreihe zu starten, ist keine schlechte Ausgangslage, und morgen ist noch alles offen. Das Feld liegt unglaublich dicht beieinander, daher bin ich trotz der Herausforderungen froh, einen ordentlichen Startplatz erreicht zu haben. Wenn sich morgen Chancen ergeben, müssen wir angreifen, aber nur auf kluge Weise. Das Podium ist sicherlich in Reichweite, aber unser Fokus liegt darauf, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen.

Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer

Es war ein solider Samstag in Zandvoort. George setzte seinen guten Start ins Wochenende mit einem Sieg im Sprint und Platz zwei im Qualifying fort. Nachdem er in der ersten Saisonhälfte ziemlich viel Pech hatte, ist es toll zu sehen, dass er nach der Sommerpause so gut zurückkommt. Auch Kimi fuhr ein ordentliches Rennen, machte einen Platz gut, ohne dabei zu viel zu riskieren.

Im Qualifying sah es zunächst nicht so aus, als hätten wir die Pace, um um die erste Startreihe mitzukämpfen. Zeitweise befürchteten wir sogar, am Ende der Top 6 zu landen. Letztendlich ist es ein positives Ergebnis, dass wir mit George den zweiten und mit Kimi den dritten Platz erreichen konnten. Keiner der beiden Fahrer war mit seiner Leistung vollkommen zufrieden, aber das Ergebnis verschafft uns dennoch eine solide Ausgangsposition für das morgige Rennen.

Wie wir im Sprint gesehen haben, ist die Position auf der Strecke hier in Zandvoort sehr wichtig. Selbst wenn das Auto hinter einem eine bessere Pace hat, ist es schwer zu überholen. Wir werden daher alles tun, um Druck auf den vor uns liegenden McLaren von Norris auszuüben. Unsere Rennpace sah solide aus, war aber nicht die beste. Wir wissen, dass es schwierig werden wird, um den Sieg zu kämpfen, aber genau das werden wir anstreben.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Wir sind mit einem guten Sprint gut in den Tag gestartet. George hat eine starke Leistung gezeigt und seine gestrige Pole Position in einen Sieg verwandelt. Kimi fuhr ein sehr kontrolliertes Rennen, konnte am Start eine Position gegen Piastri gutmachen und rückte damit auf Platz vier vor. Leider reichten am Ende die Runden nicht mehr aus, um Norris den dritten Platz streitig zu machen.

Vor dem Qualifying nahmen wir einige Änderungen an den Autos vor und insgesamt funktionierten beide Autos recht gut. Die Herausforderung bestand darin, herauszufinden, ob es besser war, bereits in der ersten Runde auf Zeit zu gehen oder zunächst eine Aufwärmrunde zu fahren. Im Q3 mussten wir zudem die Anforderungen an die Reifen mit der Tatsache abwägen, dass sich eine bedrohlich aussehende Regenwolke näherte, die die letzten Minuten im Q3 zu beeinträchtigen drohte. Letztendlich reichte unsere Pace nicht ganz für die Pole Position aus, aber die Plätze zwei und drei für George und Kimi sind vernünftige Startpositionen. Damit wir um den Sieg mitkämpfen können, werden wir eine gute Longrun-Pace brauchen. Der Sprint deutet jedoch darauf hin, dass noch alles offen ist.

Payton Westcott

Mein erster Sieg in der F1 Academy ist ein Moment, den ich nie vergessen werde. Dahinter steckt so viel Arbeit, dass es unglaublich ist, zu sehen, wie sich diese nun auszahlt. Ich bin sehr stolz auf das Team, auf alle, die mich unterstützt haben, und darauf, wie heute alles zusammengekommen ist. Ich verspüre große Erleichterung, aber auch unglaubliche Freude. Auf der obersten Stufe des Podiums zu stehen, war einfach großartig. Diesen Moment mit zwei fantastischen Konkurrentinnen (Alba Larsen und Nina Gademan) zu teilen, macht ihn noch besonderer.

Das Rennen selbst verlief von Anfang bis Ende gut. Mein Start war am stärksten, aber auch meine erste Runde war gut und ich konnte einen komfortablen Vorsprung herausfahren. Dann brachte das Safety Car das Feld wieder zusammen und ich wusste, dass die Restarts entscheidend sein würden. Ich konnte den Vorsprung beide Male wieder ausbauen und das Rennen von da an kontrollieren.

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Großer Preis der Niederlande 2026 - Samstag
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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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